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October 05 2019

Maus-Türöffner-Tag 2019

Hallelujah! Auf Initiative von Gregor (Walter) vom ScienceLab e. V. München und dem Augsburger Ableger Forscherkurse Augsburg hin organisierte das OpenLab am 3. Oktober ’19 die Türen für über insgesamt über 50 Kinder und Eltern, um ihnen das Konzept eines Makerspaces anhand des Labs ein wenig näher zu bringen.

Von 10 bis 17 Uhr lernten die kleinen Forscher physikalische Phänomene anhand allerlei von Gregor angeleiteter Experimente kennen, probierten sich in der E-Ecke gemeinsam mit flypps und DasPhantom (oder DemPhantom :-P) im Löten beim Basteln blinkender Wäscheklammern oder bauten auf der Veranda Insektenhotels mit curtisanne. Auch wurden später noch Meisenknödel in der Küche zubereitet, damit auch die heimischen Vögel gut in den Winter kommen. Aber nicht nur für die Vögel gab es Futter – die Verpflegung mit Kuchen, Obst, Keksen und Kaffee vor Ort wurde ebenfalls recht begeistert verspeist.

Begleitet wurden die Workshops von vielen Gesprächen und Diskussionen mit Kindern und Eltern gleichermaßen – über Umwelt, Technik, Bildung und viel mehr. An sich war es eine sehr schöner Nachmittag bei denen am Schluss wohl nicht nur die Kinder das eine oder andere dazu gelernt haben. Trotz der Action war die Atmosphäre recht entspannt.

Sicherlich war der Tag eine gute Gelegenheit, die Präsenz des OpenLab als ‘Raum voller Möglichkeiten’ bei einem jüngeren Publikum und den Eltern ins Bewusstsein zu rufen. Vielleicht lassen sich ja ein paar Kinder, deren ältere Geschwister oder auch interessierte Erwachsene in Zukunft bei Veranstaltungen im Lab blicken – schließlich ist es ein Raum, der allen Altersgruppen etwas bieten kann.

Für die Kleinen geht es im Oktober auf jeden Fall schon mal mit einem Angebot an Minecraft-Programmier- und Forscherkursen von Gregor weiter. Bei dem Erfolg des Maus-Türöffner-Tags sollten auch diese Workshops ein Gewinn für das Leben im OpenLab sein. Hoffen wir, dass es so weiter geht!

Vielen Dank an Gregor und Christine, Regine (Lehrerin), flypps und DasPhantom für das Engagement! Es war ein toller Tag, der ohne euch nicht möglich gewesen wäre.

Anbei noch ein paar Impressionen:

October 04 2019

OpenLab bei dem Auxelerator 2019

Ganz überraschend erreichte das Lab letztens die Einladung zum Auxelerator; eine städtische Initiative, die versucht den Oktober 2019 zu nutzen um mithilfe von Workshops, Events, Seminare, Talks und Informationsveranstaltungen neue Wege vor Allem in der Gründer- und Start-Up-Szene zu gehen. In eigenen Worten der Veranstalter: „Das Ziel des Auxelerators ist ein regionales Ökosystem für Innovationen und die Arbeitswelt der Zukunft zu schaffen. Themen wie Digitalisierung, New Work und Innovation werden dabei gemeinsam vorangetrieben. Im Mittelpunkt steht der Gedanke der Kooperation, um das Potenzial in der Region zu verstehen, zu verhandeln und zu entfalten.“

Das OpenLab Augsburg spielt dabei sicherlich als Sprungbrett und Vernetzungsmöglichkeit keine unwichtige Rolle. Zudem der Verein ohnehin in Zukunft mehr Öffentlichkeitsarbeit und lokale Vernetzung anstrebt, um u.a auf sich aufmerksam zu machen und frischen Wind in die Reihen der Mitglieder, der räumlichen Gestaltung und Partizipation zu bringen. 

Bei der Einführungsveranstaltung am 2. Oktober in der Annastraße 16 wurde sehr deutlich, woran es in Bezug auf die Etablierung einer besseren Zusammenarbeit aller zukunftsorientierten, wirtschaftlichen und ausbildenden Akteure mangelt: finanzielle Mittel, interdisziplinäre Kommunikation und Handlungsspielraum abseits der bürokratischen Trägheit in der Stadtverwaltung.

Und genau diese Punkte sind es, weswegen eine Initiative in der Hinsicht so sinnvoll ist, solange sie nicht von einzelnen Playern missbraucht wird, um Profit daraus zu schlagen. 

Nach der Eröffnung wurde ersichtlich, dass die Stimmung unter den eingeladenen Wirtschaftsunternehmen, Start-Ups, Vereinen, Bildungseinrichtungen und Co. bis jetzt tatsächlich noch sehr frei, interessiert und respektvoll ist. Viele wollen aktiv werden um bisherige Strukturen zu verändern, die Kommunikation zu erleichtern und einander auszuhelfen. Bleibt zu hoffen, dass den ganzen Ideen, Gedanken und Worten auch Taten folgen mögen.

Dennoch kann man die Stadt Augsburg in punkto Experimentierfreudigkeit loben – sicherlich hätten viele aus der Augsburger Kreativ-, Start-Up- und Innovations-Szene nicht mit einem verhältnismäßig unsicheren und schwer planbaren Format gerechnet. Es tut sich also was bei den Behörden, seitdem einige engagierte ‚Macher‘ versuchen, progressive Strukturen und die Förderung solcher zu ermöglichen, indem sie sich innerhalb der eher konservativen Stadtverwaltung dafür einsetzen.

Das Programm des Auxelerators ist noch nicht in Stein gemeißelt – wer also Ideen hat, sich innerhalb dieser 4 Wochen einzubringen, ist eingeladen diese zu äußern. Ansonsten gibt es bereits viele Veranstaltungen, bei denen sich ein Besuch durchaus lohnen würde. Nicht nur wegen informativen Input, sondern auch, um ähnlich gesinnte Mitmenschen anderer Branchen und Interessensbereiche kennen zu lernen und voneinander zu profitieren!

Hoffentlich sieht man sich also auf der ein oder anderen Veranstaltung. 

Cheers!

Lablinked: Marrakesh MirageOS retreat

Vom 22. bis 29. September hat erneut ein Retreat zur Entwicklung an MirageOS (ein “Library Operating System” zur Erstellung von modularen und typsicheren Systemen – mehr Infos unter https://mirage.io) in Marrakesh, Marokko statt gefunden. Ein paar OpenLab-Mitglieder waren mit an Bord und haben afrikanische Stadtluft geschnuppert, bei 40 Grad gemeinsam mit Entwicklern aus aller Welt an dem Projekt gearbeitet oder Talks und Diskussionsrunden zu Software-relevanten aber auch weniger technischen Themen, wie z.B Nachhaltigkeit und Zukunft, vorbereitet oder gelauscht.

Der Fokus lag dabei vor Allem auf dem Kennenlernen der internationalen Kollegen, die an MirageOS mitentwickeln oder sich dafür interessieren, dem Ergründen neuer Arbeitskonzepte sowie der der internationalen Zusammenarbeit. Auch wenn das jetzt erst einmal sehr hochgestochen klingen mag – die Erfahrung, dass gut 20 Menschen aus der IT-, Forschungs- und Kreativbranche zum ersten Mal aufeinander treffen, sich sofort recht gut verstehen und sich gegenseitig respektieren, ist wirklich eine tolle Sache!

Die Wertschätzung des Interesses, der Präsenz und den Mühen der anderen ist stets spürbar gewesen, was vermutlich auch zu einem im Nachhinein recht produktiven Arbeits- und Diskussionsklima geführt hat – auch wenn einige Aufgaben in der Entwicklung / Programmierung eventuell zugunsten von Networking und Erfahrungsaustausch den Kürzeren ziehen mussten. 

Dennoch ist genau diese Tatsache wohl der Punkt, warum sich das Konzept eines Retreats jedes Mal aufs Neue auszahlt: Austausch, Co-Working, Gelassenheit und Freizeitaktivitäten führen zu einem Motivations-Boost, neuen Ansätzen für die zukünftige Arbeit nach der Auszeit und besserer Vernetzung bei Problemen. 

Mittlerweile interessieren sich auch Forschungsprojekte größerer Förderorganisation für das Konzept und befragen die Teilnehmenden nach den Vorteilen, um eventuell in Zukunft für etwaige Zusammenkünfte eine finanzielle Förderung zu bekommen. Dies war auch hier der Fall. Interessant also, wer und was eventuell bei zukünftigen Retreats dazustoßen wird, wenn die Finanzierung kein großes Thema mehr darstellt. 

Kommen wir aber noch mal auf die Erfahrung der Augsburger zurück: der Besuch in Marrakesch hat auf jeden Fall bei allen für neuen Input, coole Kontakte und Entspannung gesorgt. Vermutlich geht es deswegen in 2020 für den / die eine / n oder andere / n erneut in Richtung Afrika.

Auch weil das Kennenlernen der Kultur vor Ort, die wunderbare Unterkunft in der Queens Collective und das von dort fabelhafte bereitgestellte Essen und das Beisammensein mit vielen Gleichgesinnten eine wunderbare Erfahrungen sind.

Im Übrigen sind während des Retreats neben vielen anderen Ideen ein paar T-Shirt-Designs entstanden. Vermutlich bekommt das Lab bald ebenfalls ein paar neue Motive für Sticker, T-Shirts und Co. Anregungen könnt ihr gerne im IRC #openlab oder per Mail loswerden!

Cheers! (curtisanne)

September 16 2019

GRODEN Aftermath

Das GRODEN ’19 liegt nun ein wenig zurück und zu dem sich langsam ankündenden Ende des Sommers, ist es schön, das vergangene OLA-Camp noch einmal revue passieren zu lassen.

krobin hat dazu einen sehr schönen Text verfasst, der das Wochenende bei Neuburg gut widerspiegelt:

“Nachdem ich mich langsam vom GRODEN19 erhohlt habe und wieder im Alltag
angekommen bin, wollte ich in großer Vorfreude auf das GRODEN20 noch ein
paar Erzählungen, Gedanken und Danksagungen loswerden.

Ich hatte ein super gute Zeit auf unserem GRODEN, es war eine wirklich
nette Runde von Menschen: kooperativ, offen, gut gelaunt, freundlich. :)

Das Wetter war gut und die Getränke kalt. Es gab (gefühlt, vermutlich
auch praktisch) immer etwas gutes zu Essen, das Chili von Thomas war
aber leider am ersten Abend schon ziemlich schnell aufgegessen. Die
Chaosvermittlung war mit vor Ort um Bierbestellungen krisensicher zu
ermöglichen. Sie hatten neben den Feldtelefonen auch den Wirtshaus Franz
[1] dabei.

Schon recht bald haben wir den mobilen Steg entankert und zu OLA-Island
erklärt. Das Wasser im See war warm und klar – entsprechend viel wurde
gebadet. Die Anwohner waren zu etwa gleichen Teilen irritiert und
begeistert von unserer Idee, den Steg zur Insel zu machen. “Voa oich had
das noch keina gemacht”. Auch dem Joshofener Arschbombemtournier hat sie genügt. %)

Am Samstag haben wir vormittags, nach dem Frühstück, Workshopideen
gesammelt und auch einige über den Tag abgehalten. Die
Amateurfunkstation war rege in Nutzung, während das C3VVOC für VVaffeln gesorgt hat.

Am Abend hatten wir einige Tagesbesucher aus Nürnberg, Ingolstadt,
dem Augsburger Land usw. Beim Grillen und Stockbrot backen mit Tschunk
waren an die 42 Leute da.

Obwohl der Platz dieses Jahr wirklich sehr schön war, könnten wir beim
nächsten Jahr auch sehen, ob wir vielleicht ein paar Fahrzeuge auf das
Gelände stellen dürfen. Diesmal haben 5 Menschen in Autos/Campern
geschlafen, auch ein “Golf 6 als Need-For-Speed-CAN-Game-Controller”
durfte nicht aufs Gelände.

Dennoch: Ich freue mich auf ein GRODEN20!

[1] https://www.youtube.com/watch?v=L_6C-HmAheY

August 06 2019

GRODEN ’19

Kommt mit campen!

Es ist wieder soweit: Vom 30. August bis 1. September findet unser diesjähriges Camp statt. Diesmal schlagen wir die Zelte auf dem Jugendzeltplatz Joshofen in der Nähe von Neuburg an der Donau auf, um gemeinsam ein spannendes und kreatives Wochenende zu verbringen.

Dafür wäre es schön, wenn die/der eine oder andere ein wenig zum Programm beisteuert, sei es in Form eines Talks, Workshops oder der generellen Orga! Keine falsche Scheu und reicht ein, was euch bewegt!

Alle weiteren Infos findet ihr auch auf der Webseite des Camps.

Oder wenn euch die Beschreibung jetzt schon zur Anmeldung motiviert hat, meldet euch doch gleich an!

Wir freuen uns auf euch!

June 30 2019

Löt- und Programmierworkshop im Lab

Das OpenLab verastaltet am 13.07.2019 ab 15 Uhr einen Löt- und Programmierworkshop für alle Lötanfänger und AVR/Mikrocontroller-Interessierte.

Wir haben einen Bausatz nach dem Prinzip des Simon-Says Spiels entwickelt: 4 LEDs leuchten in zufälliger Reihenfolge auf, diese muss mit zugehörigen 4 Tastern reproduziert werden. Die Kette an zu merkenden LEDs wird immer um eins länger, bis man einen Fehler macht.
Inklusive Fail- und Level-Up-Sounds über einen Piezo!

Anschließend werden wir die Mikrocontroller-Software auseinander nehmen und nachvollziehen, wie das Spiel programmiert ist.
Wer will, kann dann auch gleich tiefer ins die AVR-Welt einsteigen, Bugs fixen oder eigene Versionen des Spiels programmieren :)

Kosten des Workshops: 5€ (Selbstkosten)
Lötequipment wird gestellt, zum Programmieren am besten ein eigenes Notebook mitbringen.
Wer einen eigenen Programmer haben will, bitte selbst bestellen: https://www.fischl.de/usbasp/

Bitte kurze Anmeldung (Mail ans Lab), damit wir planen können. Thanks & happy hacking :)

April 24 2019

12. 3D Druckerkurs

Am 18.05. und 19.05. findet der nächste 3D Druckerkurs statt. Wir bauen an bis zu 6 Bauplätzen den original Prusa MK3S auf. Wir bieten Euch ausreichend Platz um auch in einer Gruppe / Team / Familie zu bauen. Wir stellen Euch Werkzeug und Betreuer zur Verfügung. Es gibt einen Vortrag zur Einführung in die Welt der RepRap 3D Drucker sowie eine Einführung in die Software.

Die Betreuer haben bislang über 40 Prusa Drucker in ihrem Werden begleitet. In gemütlicher Atmosphäre kann jeder in der ihm angenehmen Geschwindigkeit bauen. Das Lab hat bis spät Abends geöffnet – damit kommt keine Hektik auf. Bisher sind alle Drucker am Sonntag fertig geworden.

Getränke und Verpflegung wird organisiert. Wir haben auch eine Küche, in der man sich etwas zubereiten kann.

Die Anmeldung und weitere Details findet Ihr hier.

February 20 2019

Gemeinsam Feinstaub messen

Am 13. März 2019 von 18-22 Uhr findet im OpenLab gemeinsam mit dem KIT Karlsruhe ein Workshop statt, in dem Luftqualitäts-Sensoren gebastelt werden können.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig!

Klassisch wird Feinstaub in Städten an wenigen genauen Mess-Stationen gravimetrisch bestimmt. Dazu wird die Luft über 24 Stunden durch einen Filter gesaugt, auf dem sich die Partikel sammeln. Nach einigen Tagen werden die Filter gesammelt, gewogen und der Feinstaub bestimmt. Zusätzlich kann Feinstaub “in Echtzeit”, z.B. mit optischen Methoden gemessen werden. Genaue Messgeräte sind auch hier groß und teuer und deshalb an wenigen Stellen zu finden.

Um Feinstaub flächendeckend erfassen zu können werden zunehmend auch sogenannte low-cost Sensoren eingesetzt. Mit einfachen Technologien können interessierte Bürger und Bürgerinnen selbst diese Feinstaub-Sensoren betreiben. Solche Citizen Science Ansätze wurden und werden z.B. in den Projekten luftdaten.info, HackAir oder senseBox verfolgt, in denen Bürger insgesamt tausende low-cost Sensoren in Städten verteilt haben. In Stuttgart ist so beispielsweise auf Initiative des dortigen OK Labs ein dichtes Messnetz enstanden.Ein Nachteil dieser low-cost Sensoren ist aber, dass sie unter bestimmten Bedingungen leider nicht sehr genau sind und dass ohne Referenzmessungen eine wissenschaftliche Validierung der Datenqualität nicht ohne weiteres möglich ist. Im Forschungsprojekt SmartAQnet wird daher der Ansatz verfolgt, low-cost-Sensoren mit verteilten Referenzgeräten zu kombinieren und durch die gewonnenen Daten wissenschaftliche Erkenntnisse zu neuen Messnetzwerken zu gewinnen. Dazu wird ein prototypisches Luftqualitätsnetzwerk am Modellstandort Augsburg aufgebaut und evaluiert.

January 18 2019

Power (almost) everything!

Viele Projekte die wir im OpenLab machen brauchen eine mobile Stromversorgung. Deshalb wollen wir uns nun regelmäßig treffen und uns unsere Powerpacks selbst bauen. Dafür werden wir die 18650er Lithium Akkuzellen verwenden. Diese zeichnen sich durch eine hervorragende Energiedichte bei ihrer Größe aus und sind einfach zu beschaffen. Diese sind nämlich in vielen Geräten zu finden. Von der elektrischen Zahnbürste über E-Zigarette und Powerbank bis hin zu Elektrowerkzeug, E-Bikes und Elektroautos. Eine einfache Möglichkeit an diese Zellen zu kommen ist das Upcycling von Laptopakkus. Dazu haben wir hier einen Wiki Artikel verfasst.

https://wiki.openlab-augsburg.de/18650

December 23 2018

Elf. Nummer 11. Der Elfte. 3D Druckerkurs. Im Lab. Im Februar.

Wir haben immer noch nicht genug 3D Drucker im Land. Mit dem letzten Kurs haben wir zwar die 50 geknackt! Das genügt uns aber nicht.

Der nächste Kurs startet am Samstag, den 23. Februar 2019. In gemütlicher Atmosphäre werden bis zu 6 original Prusa MK3 aufgebaut. Vor der Bauphase gibt’s einen Vortrag zur Einführung in die Welt der Reprap-3D Drucker. Die Bauphase selbst wird von erfahrenen Betreuern begleitet.

Vor dem Einschalten gibt’s noch eine Einweisung in die Software und nach dem Kalibrieren können die ersten Gegenstände gedruckt werden:

Wenn auch aus dir ein erfolgreicher Plastikschmelzer werden soll – super! Die Anmeldung zum Kurs und weitere Details findest du hier.

Es spielt keine Rolle, ob du ein Einzelkämpfer oder ein Teil eines Bau-Team bist. Wir haben genügend Platz für alle. Wir hatten schon mehrfach Vater Sohn/Tochter oder Lehrer/Schüler Teams am Start.

Du brauchst kein Vorwissen. Es muss nichts gelötet, gefeilt oder gebohrt werden. Etwas handwerkliches Geschick ist von Vorteil. Wer Englisch beherrscht tut sich leichter, die Bauanleitung ist aber auch (online) in Deutsch verfügbar. Wer mag, kann sie sich schon mal hier durchblättern.

Die Betreuer Adrian, Andy, Peter und Stefan freuen sich auf zahlreiche Teilnahme. Wir sehen uns im Lab!

July 19 2018

OpenLABs Neunte

Endlich ist es wieder soweit! Es werden wieder 3D-Drucker im OpenLAB zusammengeschraubt. Der Kurs findet statt am Wochenende 25.08. und 26.08. (Samstag + Sonntag). Die Kursdetails und das Anmeldeformular findet ihr hier.

Wir nähern uns langsam der 50er Marke. So viele 3D-Drucker sind bereits an den vergangenen 8 Kursen gebaut worden. Wir haben uns dabei vom klassischen Reprap mit selbstgedruckten Teilen über einen China-Bausatz aus Acryl bis hin zum Flaggschiff in der Reprap-Welt bewegt.

Während der Kurse haben wir so einiges erlebt. Wir hatten gute Bauteile, aber auch minderwertige. Die Qualität der Teile erschließt sich meist erst beim Zusammenbauen. Oder beim Einschalten. Wir hatten einmal einen Kurzschluss an einem Heizbett, ein defektes Netzteil und Lüfter. Da passte es gut, dass das Lab passende Ersatzteile “auf Lager” hatte und ein anderer Lüfter mit schnell gedruckten “Flansch” den Drucker in Betrieb bekommen hat. Das Heiztbett wurde nach Diagnose mit einer Bohrung vom Kurzschluss befreit und konnte auch benutzt werden. Nur das Netzteil konnten wir nicht reparieren und wurde vom Lieferant getauscht.

Beim China-Bausatz ist uns aufgefallen, dass das Netzteil weder einen Schalter, noch eine Sicherung hatte. Es gab auch keinen Berührungsschutz. Gut, dass wir einen Prototypen ein paar Tage vorab bekommen haben. Dadurch konnten wir einen passenden Berührungsschutz konstruieren und für alle Teilnehmer drucken. Nebst Schalter, Sicherung und Kaltgerätestecker ist das Netzteil dann auch noch von einem Elektriker überprüft worden, bevor die Kursteilnehmer Gefahr liefen, sich an der Hochspannung zu verletzen. Das OpenLAB übernimmt hier die nötige Verantwortung die eigentlich Aufgabe des Lieferanten sein müsste.

Bei Prusa gibt es solche Überraschungen nicht. Es werden alle Teile geprüft. Die Druckteile kommen nach dem Druck in die Qualitätssicherung – dort wird die Maßhaltigkeit getestet. Die Alu-Profile werden mittels einer Prüflehre begutachtet.

Alle elektrischen Bauteile kommen nur in funktionsfähigen Zustand in den Versand. Alle Bausätze von Prusa hatten bisher Null Probleme.

Netzteile auf dem Prüfstand

Das macht den Kurs angenehm, weil man sich voll auf den Bau konzentrieren kann und nicht unvorhergesehene Probleme lösen muss.

Aber auch nach dem Kurs kann man den Drucker noch verbessern. So stellte Prusa vor kurzem vor, wie man mittels einem IKEA Tischchen, ein paar Druckteilen, etwas Plexiglas und ein paar Schrauben den Drucker einhausen kann. Dieses Video zeigt den Bau:

Noch mehr Videos von Prusa gibt es in seinem Youtube-Kanal.

Wie man den Drucker in sein eigenes Netzwerk integriert und wie man dann auch noch beeindruckende Zeitraffer-Aufnahmen erstellen lassen kann werden wir euch ebenfalls zeigen:

Das alles kann man vielleicht nicht vollständig in einen 2-Tage Kurs packen. Deswegen sind wir für Euch jeden Dienstag Abend im Lab um über 3D-Drucker zu reden, Probleme zu lösen oder einfach gemütlich beisammen zu sitzen – wir sehen uns!

 

July 09 2018

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July 04 2018

Hausdurchsuchungen bei Vereinsvorständen der „Zwiebelfreunde“ und im „OpenLab“ Augsburg

Zu den Vorfällen die letzten Tage und zu den Gründen, wegen denen wir das OpenLab am Wochenende zugemacht haben, hier die Pressemitteilung des CCC e.V. zu den Geschehnissen in den letzten Tagen. Dies ist gleichzeitig unser Statement zu den Vorkommnissen, wie es auch schon auf Twitter versprochen wurde:

Edit: Über den Fall wurde und wird ausführlich in verschiedenen Medien berichtet. Eine Presseschau geführt wird bei den auch betroffenen Zwiebelfreunden im Blog.

— Das Original ist auf der Seite des CCC zu finden —

2018-07-04 08:12:30, 46halbe

Die Wohnungen von Aktiven im Vorstand des Vereins Zwiebelfreunde sind in mehreren deutschen Städten mit einer höchst fragwürdigen Begründung „als Zeugen“ durchsucht und Computer und Datenträger beschlagnahmt worden. Auch der Augsburger Ableger des CCC im dortigen OpenLab musste eine Durchsuchung über sich ergehen lassen.

Der Verein Zwiebelfreunde setzt sich seit sieben Jahren für technische Lösungen zur Anonymisierung ein und schult Menschen im Umgang mit Anonymisierungstechniken. Er betreibt unter TorServers.net Relays der Anonymisierungssoftware Tor und hilft Betreibern technisch und juristisch. Daneben unterstützt der Verein andere Organisationen beim Sammeln von Spenden. Ins Visier polizeilicher Maßnahmen gerieten die Vereinsvorstände nun nicht etwa als Verdächtige, sondern als Zeugen.

Der Hintergrund der Durchsuchungen und Beschlagnahmungen am 20. Juni mutet abenteuerlich an: Es gab eine anonyme Webseite im Internet, die zu Protesten gegen den AfD-Parteitag in Augsburg aufgerufen hatte. Die unbekannten Betreiber dieser Webseite verwendeten eine beim alternativen E-Mail-Provider Riseup registrierte Mail-Adresse. [1] Für Spenden an riseup.net wiederum existiert beim Verein Zwiebelfreunde eine Bankverbindung für ein Spendenkonto.

Riseup hat seinen Sitz in den Vereinigten Staaten und bietet im Grunde eine coole und kommerzfreie Alternative zu Gmail an. Wegen der sonst rar gewordenen strikten Datenschutz-Richtlinien wird er weltweit von einer Vielzahl von NGOs und Graswurzelbewegungen verwendet.

Das hat sich jedoch nicht bis nach Bayern zur Polizei herumgesprochen. Die Generalstaatsanwaltschaft München ging wohl irrig davon aus, dass jeder, der irgendwie auch nur entfernt mit Riseup in Verbindung steht, Angaben über jedes einzelne registrierte E-Mailkonto machen könne – auch zu den Betreibern einer mutmaßlich rechtswidrigen Internetseite. [2] Den ermittelnden Beamten vor Ort war offensichtlich bereits klar, wie schwach und haltlos konstruiert diese Verbindung ist. Das räumten sie gegenüber den Zeugen auch ein, zogen aber die Durchsuchungen und Beschlagnahmungen dennoch durch.

Mit der gleichen an den Haaren herbeigezogenen Begründung hätte jede Durchsuchung bei beliebigen Personen zu Hause stattfinden können, wenn die anonyme Seite von Menschen mit Gmail-Adressen betrieben worden wäre. Die für einen offenkundig unsinnigen Zusammenhang lediglich als Zeugen geführten Betroffenen mussten Eingriffe in ihre Privatsphären über sich und ihre Familien ergehen lassen, die in jeder Hinsicht unverhältnismäßig sind. Ohne den Versuch einer Befragung der Zeugen wurden unmittelbar die privaten Wohnungen der Vorstände des Vereins durchsucht.

Dabei wurde eine Vielzahl an informationstechnischen Geräten und zahlreiche Speichermedien beschlagnahmt. Betroffen von den Durchsuchungen und Beschlagnahmungen waren zudem vollkommen unbeteiligte Familienangehörige der Vereinsvorstände – die allesamt keiner Straftat beschuldigt waren. Von den Beschlagnahmungen betroffen sind außerdem unbeteiligte Firmen und sensible Daten unbeteiligter Projekte der Zwiebelfreunde, beispielsweise der Linux-Distribution Tails. Eine Herausgabe der beschlagnahmten Hardware wird bisher bei einigen Betroffenen verweigert.

„Der Fall zeigt plastisch, wie leicht komplett unbescholtene Bürger mitsamt ihrer Familien durch eine konstruierte Indizienkette zum Opfer schwerer Grundrechtseingriffe werden können. Auf der Basis einer so offensichtlich unhaltbaren Argumentation als Zeuge mit völlig überzogenen Maßnahmen behelligt zu werden, ist mehr als fragwürdig. Die Verschärfung der bayerischen Polizei-Gesetze in den letzten Jahren führt offenbar dazu, dass sich die Verantwortlichen an das Gebot der Verhältnismäßigkeit von Eingriffen nicht mehr gebunden fühlen“, sagte Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC).

Nochmal zum Mitmeißeln: Aus dem Vorhandensein einer E-Mailadresse bei einem großen freien Anbieter auf einer Webseite haben die Strafverfolger gefolgert, dass ein deutscher Verein in engem Zusammenhang mit den Aufrufen stehen müsse, der nichts weiter tut, als Spenden für diesen Anbieter abzuwickeln. Obwohl der Zwiebelfreunde-Verein offensichtlich mit dem Betrieb des Providers nichts zu tun hat, wurde er trotzdem en passant verdächtig. Dass die Durchsuchungen und Beschlagnahmungen angeordnet wurden, offenbart entweder hochgradige kriminalistische Inkompetenz oder bösen Willen bei den bayerischen Ermittlungsbehörden.

Wer die Zwiebelfreunde bei geplanten rechtlichen Schritten wegen der Herausgabe, einem Verwertungsverbot der beschlagnahmten Unterlagen und der Feststellung der Unverhältnismäßigkeit unterstützen möchte – und sich noch traut, auf entsprechende Konten zu spenden –, kann dies hier tun: https://www.zwiebelfreunde.de/.

Durchsuchung des OpenLab in Augsburg

Im Zuge der Durchsuchungen bei den Vereinsvorständen in Augsburg, Jena, Dresden und Berlin weitete die Polizei die Maßnahmen eigenmächtig auf Räume aus, die auch von Mitgliedern des Chaos Computer Clubs (CCC) genutzt werden: das Augsburger OpenLab. Hier trafen die Beamten auf die Lebensrealität von Hackern: Arbeitsmittel zum Platinenätzen, Reinigen und Haarefärben. Weil die Polizisten dann noch eine Zeichnung auf einem Whiteboard des Hackerspaces großzügig als Bombenbauanleitung interpretierten, beschuldigten sie zufällig anwesende Mitglieder des Hackerspaces, sie würden ein Sprengstoffattentat vorbereiten. Drei Personen nahm die Polizei fest und durchsuchte danach den Hackerspace ohne einen Durchsuchungsbeschluss und ohne jegliche Zeugen.

Sie beschlagnahmte Gegenstände aus dem OpenLab und öffnete mit Gewalt verschlossene Schränke, in denen sich auch Mitgliederdaten und Kontoauszüge befanden. Es ist davon auszugehen, dass Kopien gemacht wurden und in die Privatsphäre von Mitgliedern und Spendern beider Vereine eingegriffen wurde.

Sowohl die initiale Verdachtsgewinnung gegen die Vorstände der Zwiebelfreunde als auch die nachfolgende Verdächtigung in Richtung Sprengstoff sind entweder inkompetent oder böswillig. Der schwerwiegende Verdacht der „Vorbereitung eines Sprengstoffattentats“ bedroht den Betrieb jedes Labors und jedes Hackerspaces dramatisch – das familienfreundliche OpenLab ist so gut wie täglich für Besucher geöffnet. Wenn nun schon die schlichte Auseinandersetzung mit chemischen Grundkenntnissen als Verdachtsmoment gilt, so muss bald jeder Schüler sein Chemiebuch gut vor den Augen neugieriger Polizisten verstecken.

Wer mehr über die polizeiliche Rollkommando-Aktion erfahren möchte, kann am Freitag bei logbuch-netzpolitik.de reinhören. Einer der Betroffenen wird über die Vorkommnisse berichten. Der Podcast wird um 18 Uhr online sein.

Links:

June 27 2018

OpenLab dieses Wochenende geschlossen!

Zum AfD-Parteitag dieses Wochenende bleibt das OpenLab komplett geschlossen, dh. auch Mitglieder haben Samstag und Sonntag keinen Zugang zu den Räumen. Sorry! Mehr Details zu den (Hinter-)Gründen folgen demnächst.

Bild von Jamie Street - https://unsplash.com/photos/dQLgop4tnsc

May 16 2018

jaja ich kenne scrum schon und ich weiß dass ich es meiden werde wie der teufel das weihwasser… also bzw. ich kenne es oberflächlich

May 13 2018

Darüber sollte der Nutzer aufgeklärt werden! – Er sollte darüber nicht aufgeklärt werden. Sondern die Scheiße sollte weg.

May 11 2018

Ignoranz ist auch ne Lösung.
Nur mit Bier ist das eigentlich nicht mehr zu erklären
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