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July 19 2018

OpenLABs Neunte

Endlich ist es wieder soweit! Es werden wieder 3D-Drucker im OpenLAB zusammengeschraubt. Der Kurs findet statt am Wochenende 25.08. und 26.08. (Samstag + Sonntag). Die Kursdetails und das Anmeldeformular findet ihr hier.

Wir nähern uns langsam der 50er Marke. So viele 3D-Drucker sind bereits an den vergangenen 8 Kursen gebaut worden. Wir haben uns dabei vom klassischen Reprap mit selbstgedruckten Teilen über einen China-Bausatz aus Acryl bis hin zum Flaggschiff in der Reprap-Welt bewegt.

Während der Kurse haben wir so einiges erlebt. Wir hatten gute Bauteile, aber auch minderwertige. Die Qualität der Teile erschließt sich meist erst beim Zusammenbauen. Oder beim Einschalten. Wir hatten einmal einen Kurzschluss an einem Heizbett, ein defektes Netzteil und Lüfter. Da passte es gut, dass das Lab passende Ersatzteile “auf Lager” hatte und ein anderer Lüfter mit schnell gedruckten “Flansch” den Drucker in Betrieb bekommen hat. Das Heiztbett wurde nach Diagnose mit einer Bohrung vom Kurzschluss befreit und konnte auch benutzt werden. Nur das Netzteil konnten wir nicht reparieren und wurde vom Lieferant getauscht.

Beim China-Bausatz ist uns aufgefallen, dass das Netzteil weder einen Schalter, noch eine Sicherung hatte. Es gab auch keinen Berührungsschutz. Gut, dass wir einen Prototypen ein paar Tage vorab bekommen haben. Dadurch konnten wir einen passenden Berührungsschutz konstruieren und für alle Teilnehmer drucken. Nebst Schalter, Sicherung und Kaltgerätestecker ist das Netzteil dann auch noch von einem Elektriker überprüft worden, bevor die Kursteilnehmer Gefahr liefen, sich an der Hochspannung zu verletzen. Das OpenLAB übernimmt hier die nötige Verantwortung die eigentlich Aufgabe des Lieferanten sein müsste.

Bei Prusa gibt es solche Überraschungen nicht. Es werden alle Teile geprüft. Die Druckteile kommen nach dem Druck in die Qualitätssicherung – dort wird die Maßhaltigkeit getestet. Die Alu-Profile werden mittels einer Prüflehre begutachtet.

Alle elektrischen Bauteile kommen nur in funktionsfähigen Zustand in den Versand. Alle Bausätze von Prusa hatten bisher Null Probleme.

Netzteile auf dem Prüfstand

Das macht den Kurs angenehm, weil man sich voll auf den Bau konzentrieren kann und nicht unvorhergesehene Probleme lösen muss.

Aber auch nach dem Kurs kann man den Drucker noch verbessern. So stellte Prusa vor kurzem vor, wie man mittels einem IKEA Tischchen, ein paar Druckteilen, etwas Plexiglas und ein paar Schrauben den Drucker einhausen kann. Dieses Video zeigt den Bau:

Noch mehr Videos von Prusa gibt es in seinem Youtube-Kanal.

Wie man den Drucker in sein eigenes Netzwerk integriert und wie man dann auch noch beeindruckende Zeitraffer-Aufnahmen erstellen lassen kann werden wir euch ebenfalls zeigen:

Das alles kann man vielleicht nicht vollständig in einen 2-Tage Kurs packen. Deswegen sind wir für Euch jeden Dienstag Abend im Lab um über 3D-Drucker zu reden, Probleme zu lösen oder einfach gemütlich beisammen zu sitzen – wir sehen uns!

 

July 09 2018

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July 04 2018

Hausdurchsuchungen bei Vereinsvorständen der „Zwiebelfreunde“ und im „OpenLab“ Augsburg

Zu den Vorfällen die letzten Tage und zu den Gründen, wegen denen wir das OpenLab am Wochenende zugemacht haben, hier die Pressemitteilung des CCC e.V. zu den Geschehnissen in den letzten Tagen. Dies ist gleichzeitig unser Statement zu den Vorkommnissen, wie es auch schon auf Twitter versprochen wurde:

Edit: Über den Fall wurde und wird ausführlich in verschiedenen Medien berichtet. Eine Presseschau geführt wird bei den auch betroffenen Zwiebelfreunden im Blog.

— Das Original ist auf der Seite des CCC zu finden —

2018-07-04 08:12:30, 46halbe

Die Wohnungen von Aktiven im Vorstand des Vereins Zwiebelfreunde sind in mehreren deutschen Städten mit einer höchst fragwürdigen Begründung „als Zeugen“ durchsucht und Computer und Datenträger beschlagnahmt worden. Auch der Augsburger Ableger des CCC im dortigen OpenLab musste eine Durchsuchung über sich ergehen lassen.

Der Verein Zwiebelfreunde setzt sich seit sieben Jahren für technische Lösungen zur Anonymisierung ein und schult Menschen im Umgang mit Anonymisierungstechniken. Er betreibt unter TorServers.net Relays der Anonymisierungssoftware Tor und hilft Betreibern technisch und juristisch. Daneben unterstützt der Verein andere Organisationen beim Sammeln von Spenden. Ins Visier polizeilicher Maßnahmen gerieten die Vereinsvorstände nun nicht etwa als Verdächtige, sondern als Zeugen.

Der Hintergrund der Durchsuchungen und Beschlagnahmungen am 20. Juni mutet abenteuerlich an: Es gab eine anonyme Webseite im Internet, die zu Protesten gegen den AfD-Parteitag in Augsburg aufgerufen hatte. Die unbekannten Betreiber dieser Webseite verwendeten eine beim alternativen E-Mail-Provider Riseup registrierte Mail-Adresse. [1] Für Spenden an riseup.net wiederum existiert beim Verein Zwiebelfreunde eine Bankverbindung für ein Spendenkonto.

Riseup hat seinen Sitz in den Vereinigten Staaten und bietet im Grunde eine coole und kommerzfreie Alternative zu Gmail an. Wegen der sonst rar gewordenen strikten Datenschutz-Richtlinien wird er weltweit von einer Vielzahl von NGOs und Graswurzelbewegungen verwendet.

Das hat sich jedoch nicht bis nach Bayern zur Polizei herumgesprochen. Die Generalstaatsanwaltschaft München ging wohl irrig davon aus, dass jeder, der irgendwie auch nur entfernt mit Riseup in Verbindung steht, Angaben über jedes einzelne registrierte E-Mailkonto machen könne – auch zu den Betreibern einer mutmaßlich rechtswidrigen Internetseite. [2] Den ermittelnden Beamten vor Ort war offensichtlich bereits klar, wie schwach und haltlos konstruiert diese Verbindung ist. Das räumten sie gegenüber den Zeugen auch ein, zogen aber die Durchsuchungen und Beschlagnahmungen dennoch durch.

Mit der gleichen an den Haaren herbeigezogenen Begründung hätte jede Durchsuchung bei beliebigen Personen zu Hause stattfinden können, wenn die anonyme Seite von Menschen mit Gmail-Adressen betrieben worden wäre. Die für einen offenkundig unsinnigen Zusammenhang lediglich als Zeugen geführten Betroffenen mussten Eingriffe in ihre Privatsphären über sich und ihre Familien ergehen lassen, die in jeder Hinsicht unverhältnismäßig sind. Ohne den Versuch einer Befragung der Zeugen wurden unmittelbar die privaten Wohnungen der Vorstände des Vereins durchsucht.

Dabei wurde eine Vielzahl an informationstechnischen Geräten und zahlreiche Speichermedien beschlagnahmt. Betroffen von den Durchsuchungen und Beschlagnahmungen waren zudem vollkommen unbeteiligte Familienangehörige der Vereinsvorstände – die allesamt keiner Straftat beschuldigt waren. Von den Beschlagnahmungen betroffen sind außerdem unbeteiligte Firmen und sensible Daten unbeteiligter Projekte der Zwiebelfreunde, beispielsweise der Linux-Distribution Tails. Eine Herausgabe der beschlagnahmten Hardware wird bisher bei einigen Betroffenen verweigert.

„Der Fall zeigt plastisch, wie leicht komplett unbescholtene Bürger mitsamt ihrer Familien durch eine konstruierte Indizienkette zum Opfer schwerer Grundrechtseingriffe werden können. Auf der Basis einer so offensichtlich unhaltbaren Argumentation als Zeuge mit völlig überzogenen Maßnahmen behelligt zu werden, ist mehr als fragwürdig. Die Verschärfung der bayerischen Polizei-Gesetze in den letzten Jahren führt offenbar dazu, dass sich die Verantwortlichen an das Gebot der Verhältnismäßigkeit von Eingriffen nicht mehr gebunden fühlen“, sagte Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC).

Nochmal zum Mitmeißeln: Aus dem Vorhandensein einer E-Mailadresse bei einem großen freien Anbieter auf einer Webseite haben die Strafverfolger gefolgert, dass ein deutscher Verein in engem Zusammenhang mit den Aufrufen stehen müsse, der nichts weiter tut, als Spenden für diesen Anbieter abzuwickeln. Obwohl der Zwiebelfreunde-Verein offensichtlich mit dem Betrieb des Providers nichts zu tun hat, wurde er trotzdem en passant verdächtig. Dass die Durchsuchungen und Beschlagnahmungen angeordnet wurden, offenbart entweder hochgradige kriminalistische Inkompetenz oder bösen Willen bei den bayerischen Ermittlungsbehörden.

Wer die Zwiebelfreunde bei geplanten rechtlichen Schritten wegen der Herausgabe, einem Verwertungsverbot der beschlagnahmten Unterlagen und der Feststellung der Unverhältnismäßigkeit unterstützen möchte – und sich noch traut, auf entsprechende Konten zu spenden –, kann dies hier tun: https://www.zwiebelfreunde.de/.

Durchsuchung des OpenLab in Augsburg

Im Zuge der Durchsuchungen bei den Vereinsvorständen in Augsburg, Jena, Dresden und Berlin weitete die Polizei die Maßnahmen eigenmächtig auf Räume aus, die auch von Mitgliedern des Chaos Computer Clubs (CCC) genutzt werden: das Augsburger OpenLab. Hier trafen die Beamten auf die Lebensrealität von Hackern: Arbeitsmittel zum Platinenätzen, Reinigen und Haarefärben. Weil die Polizisten dann noch eine Zeichnung auf einem Whiteboard des Hackerspaces großzügig als Bombenbauanleitung interpretierten, beschuldigten sie zufällig anwesende Mitglieder des Hackerspaces, sie würden ein Sprengstoffattentat vorbereiten. Drei Personen nahm die Polizei fest und durchsuchte danach den Hackerspace ohne einen Durchsuchungsbeschluss und ohne jegliche Zeugen.

Sie beschlagnahmte Gegenstände aus dem OpenLab und öffnete mit Gewalt verschlossene Schränke, in denen sich auch Mitgliederdaten und Kontoauszüge befanden. Es ist davon auszugehen, dass Kopien gemacht wurden und in die Privatsphäre von Mitgliedern und Spendern beider Vereine eingegriffen wurde.

Sowohl die initiale Verdachtsgewinnung gegen die Vorstände der Zwiebelfreunde als auch die nachfolgende Verdächtigung in Richtung Sprengstoff sind entweder inkompetent oder böswillig. Der schwerwiegende Verdacht der „Vorbereitung eines Sprengstoffattentats“ bedroht den Betrieb jedes Labors und jedes Hackerspaces dramatisch – das familienfreundliche OpenLab ist so gut wie täglich für Besucher geöffnet. Wenn nun schon die schlichte Auseinandersetzung mit chemischen Grundkenntnissen als Verdachtsmoment gilt, so muss bald jeder Schüler sein Chemiebuch gut vor den Augen neugieriger Polizisten verstecken.

Wer mehr über die polizeiliche Rollkommando-Aktion erfahren möchte, kann am Freitag bei logbuch-netzpolitik.de reinhören. Einer der Betroffenen wird über die Vorkommnisse berichten. Der Podcast wird um 18 Uhr online sein.

Links:

June 27 2018

OpenLab dieses Wochenende geschlossen!

Zum AfD-Parteitag dieses Wochenende bleibt das OpenLab komplett geschlossen, dh. auch Mitglieder haben Samstag und Sonntag keinen Zugang zu den Räumen. Sorry! Mehr Details zu den (Hinter-)Gründen folgen demnächst.

Bild von Jamie Street - https://unsplash.com/photos/dQLgop4tnsc

May 16 2018

jaja ich kenne scrum schon und ich weiß dass ich es meiden werde wie der teufel das weihwasser… also bzw. ich kenne es oberflächlich

May 13 2018

Darüber sollte der Nutzer aufgeklärt werden! – Er sollte darüber nicht aufgeklärt werden. Sondern die Scheiße sollte weg.

May 11 2018

Ignoranz ist auch ne Lösung.
Nur mit Bier ist das eigentlich nicht mehr zu erklären
X lädt die Mettkanone

April 22 2018

mit kalenderwochen arbeiten wie ein normaler mensch

April 20 2018

EXIT e.V. aber für Anarcho-Kapitalisten

April 12 2018

Der Fahrplan bei der Bahn ist auch eher eine unverbindliche Abfahrtsempfehlung mit Gleisvorschlag

April 05 2018

Nachbar kommt rein “Hi, wir machen an der TUM so ein Startup und suchen einen Frontend-Developer” - $member: “JJJJJJJAHHHHHHH! ENDLICH!!!!!!!!!!”

April 03 2018

Alu-Tütchen
Dev-Ups

April 02 2018

Tassen kann man nachkaufen
— für den Schrank

March 31 2018

Nichtauflösendes Bestrafungszäpfchen

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Sind Bürostühle so teuer? – Neeeein, die kriegst du gebraucht bei jedem Startup, das gerade bankrott gegangen ist

March 16 2018

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